Me­cha­ni­sche Prü­fung

Zur Beurteilung des Werkstoffverhaltens unter praxisnahen Bedingungen bietet Ihnen die Kunststofftechnik Paderborn im Bereich der mechanischen Prüftechnik ein umfangreiches Spektrum an verschiedenen Prüfungen an. Je nach Fragestellung unterstützen das KTP Sie mit den folgenden Prüfverfahren:

Mit Hilfe der Universalprüfeinrichtungen in unserem Prüflabor können zum Beispiel verschiedene Beanspruchungen wie Zug-, Biege-, Druck- und Schäl-Belastungen an Ihrer Probe simuliert werden. Mit diesem Verfahren können dann mittels des Spannungs-Dehnungsdiagramms relevante Kennwerte wie den Elastizitätsmodul ermittelt und somit das Materialverhalten unter den jeweiligen Beanspruchungen vorhersagt werden.

Um das Kunststoffbauteil auf schlagartige Beanspruchung zu untersuchen, werden die Proben in unser Fallbolzenprüfgerät mit unterschiedlichen Fallgewichten bei einer maximalen Fallhöhe von 3 Metern eingespannt und mechanisch belastet. Ein weiteres Prüfgerät zur Untersuchung des Werkstoffverhaltens unter schlagartiger Beanspruchung ist das Pendelschlagwerk. Mit diesen Messverfahren kann die Schlagzähigkeit bestimmt werden, welche die Widerstandsfähigkeit des Kunststoffes bei einer schlagartigen Belastung definiert.

Im Bereich der Verbundeigenschaften können z.B. experimentell die Reibungszahlen in einem Gewinde beziehungsweise dem Anziehelement eines Kunststoffbauteils ermitteln werden. Mit Hilfe des Verschraubungsprüfstandes kann somit die Funktionssicherheit ihres Bauteils belegt werden.

Ihre Probe wird von unseren Mitarbeitern mit einer Probenstanze oder einer Probenfräse für die jeweilige Prüfvorrichtung normgerecht vorbereitet.

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Dr.-Ing. Florian Brüning

Kunststofftechnologie und Kunststoffverarbeitung

Oberingenieur

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