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KUNSTSTOFFTECHNIK PADERBORN (KTP) Bildinformationen anzeigen
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KUNSTSTOFFTECHNIK PADERBORN (KTP)

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Kunststofftechniker, Verfahrenstechniker und Chemiker der Uni Paderborn gründen das PMP: das „Institut für Polymere Materialien und Prozesse“

Erfolgreiche Produktinnovationen für die Unternehmen der Kunststofferzeugung und -verarbeitung, des Kunststoffmaschinenbaus sowie der Lackindustrie resultieren aus einem grundlegenden Verständnis des Zusammenspiels aus Produktanforderungen, Materialchemie, Werkstoffeigenschaften und Fertigungstechnik. Aus diesem Grund arbeiten jetzt sieben Professoren aus der Paderborner Fakultät für Naturwissenschaften, Department Chemie, und aus der Fakultät für Maschinenbau, genauer gesagt aus dem Institut für Kunststofftechnik und dem Institut für Mechanische Verfahrenstechnik und Umweltverfahrenstechnik, zukünftig in einer Zentralen wissenschaftlichen Einrichtung zusammen:

Das „Institut für Polymere Materialien und Prozesse“ (PMP) orientiert sich konsequent an der kompletten Prozesskette von der technischen Polymersynthese bis zum Bauteil und baut damit ein Alleinstellungsmerkmal der Universität aus. Prof. Dr. Hans-Joachim Warnecke, Dekan der Fakultät für Naturwissenschaften: „Wer Prozesse beschleunigen möchte, muss sie durchschauen. Durch diese Kooperation werden wir stärker und schlagkräftiger“.

Im Rahmen des NRW-Landes-Clusters „Kunststoff“ wurden 3000 Unternehmen mit zusammen 25 Milliarden € Umsatz identifiziert. Dabei ist die Kunststoffverarbeitung traditionell eher mittelständisch geprägt, die Kunststofferzeugung vorwiegend in großen Chemieunternehmen angesiedelt. In den vergangenen Jahrzehnten haben die polymeren Materialien eine stürmische Entwicklung genommen, sie sind überdurchschnittlich gewachsen. Die Globalisierung der Märkte und die ausgereiften Produkte der Branche intensivieren den Wettbewerb. Innovative Strukturen sind notwendig, um wissenschaftliche Einrichtungen und Unternehmen in diesem Wettbewerb fit zu halten.

Ein deutlicher Wettbewerbsvorsprung entsteht, wenn domänenübergreifendes Wissen aus Chemie und Maschinenbau effektiv genutzt wird: Bessere Abstimmungen zwischen Material, Produktionsprozess und Produkteigenschaften führen zu Produktoptimierungen und Produktinnovationen. Und zwar auf direktem Weg. Im PMP sollen herausragende Forschungs- und Transferergebnisse zu folgenden Schwerpunkten erzielt werden: zur Beschichtungstechnologie, zu Kompositwerkstoffen aus Polymeren und nano- bis mikroskaligen Partikeln, zur Modellierung und Simulation von Produktionsprozessen hochviskoser Werkstoffe, zur Fertigung mikrooptischer Bauteile und Systeme als Bestandteil intelligenter mechatronischer Produkte und zur Skalierung von Fertigungsprozessen. Ziel in den nächsten drei Jahren ist die Einwerbung von mehr als drei Millionen € Forschungsdrittmitteln, wenigstens 25 Prozent in mindestens bilateralen Projekten. Die Kernkompetenzen des PMP werden durch strategische Partnerschaften ergänzt, zum Beispiel mit Thyssen Krupp, BASF Coatings und der Ruhruniversität Bochum. Darüber hinaus ist die Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung der Kunststofftechnik (Uni Paderborn) und des Netzwerks „Kunststoffe in OWL“ geplant (www.kunststoffe-in-owl.de)

Derzeit wird – von der Maschinenbauseite - eine Science-to-Business-Plattform unter dem Arbeitstitel „K-Lab“ beantragt. Im K-Lab soll gezielt die Innovationskraft der regionalen Unternehmen gestärkt werden.

Die Universität der Informationsgesellschaft