Die Kunststofftechnik Paderborn (KTP) steht seit nun fast 30 Jahren für eine erfolgreiche Erforschung und Entwicklung von Verarbeitungsprozessen im Bereich der Kunststoffe und Kautschuke. Der Grund hierfür liegt in

Das KTP ist eingegliedert in die Fakultät für Maschinenbau der Universität Paderborn und ist mit seinen zwei Lehrstühlen,

im Bereich der Wissensvermittlung breit aufgestellt.
 
Die hohe Qualität des Lehrangebots basiert zudem auf der langjährigen Erfahrung der Professoren und der Ausrichtung des Lehrangebots an den aktuellsten Forschungsentwicklungen und -ergebnissen. Neben dieser theoretischen Ausbildung wird im KTP gesteigerter Wert auf die praktische Ausbildung gelegt. Die praktischen Fähigkeiten der Studierenden in Bezug auf Material und Maschinen werden durch qualifiziertes Fachpersonal in den Labors des KTPs geschult und perfektioniert.
 
Ein wesentliches Charakteristikum des KTP ist der enge Kontakt zur regionalen, überregionalen und internationalen Industrie. So erstreckt sich die Forschungsarbeit des KTP nicht alleine auf den universitären Auftrag der Grundlagenforschung, sondern auch auf Auftragsforschung der Industrie.

Aus diesem Grund wurde 1993 der Verein zur Förderung der Kunststofftechnologie Paderborn e.V. gegründet. Und zwar mit dem Ziel, anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung im Bereich der Kunststofftechnologie durch intensive Zusammenarbeit zwischen dem Institut und der Industrie zu ermöglichen und Projekte zu fördern, die nicht von öffentlichen Forschungsträgern wie DFG (Deutsche Forschungs Gemeinschaft), AiF (Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen), EU oder BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) finanziert werden. Unternehmen, gemeinnützige Stiftungen und Institute gehören ebenso dazu wie weltweit agierende Konzerne.

Zählte der Förderverein Ende 1993, als er offiziell seine Tätigkeit aufnahm, 14 Mitglieder, so sind es heute bereits 40. Besonders die Forschung und Entwicklung (F&E) der Kunststofftechnologie steht im Fokus des KTP. Um sich in einer globalisierten Welt und auf dem politischen Parkett behaupten zu können, bedarf es einer "Lobby", die sich aufgrund von Netzwerken formieren kann. Dies hat das KTP früh erkannt und als einer der Mitinitiatoren von "Kunststoffe in OWL" ein Netzwerk gegründet, das die meisten der kunststoffverarbeitenden Unternehmen in der Region Ostwestfalen Lippe umfasst.
Internationalität wird am KTP groß geschrieben. So besuchen die Professoren und die Mitarbeiter die jährlich stattfindende PPS (Polymere Processing Society) und die ANTEC (Annual Technical Conference). Auf diesen internationalen Tagungen und Konferenzen stellen die KTP-Mitarbeiter ihr jeweiliges Forschungsgebiet vor Fachpublikum vor.
Um sich auch der breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren, ist das KTP mit einem Messestand auf der K in Düsseldorf vertreten. Bei der K handelt es sich um die weltweit größte Kunststoff- und Kautschukmesse, die alle drei Jahre stattfindet. Die Teilnahme an dieser Messe hat für das KTP einen besonderen Stellenwert, da bestehende Kontakte gepflegt und neue geknüpft werden.